#StrongLoveStory

Love is in the Air! Elina und Michel haben sich beim FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun kennen und lieben gelernt und sind die glücklichen Gewinner unserer #StrongLoveStory. Hier erfährst du alles über ihre Liebesgeschichte:

Die Geschichte aus Elinas Perspektive

Eine meiner Kolleginnen und ich hatten ursprünglich vorgehabt, beim letztjährigen FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun mitzulaufen, doch einige Monate vor dem Lauf verletzte sich meine Kollegin am Knie. Da wir uns aber gerne an sportlichen Veranstaltungen beteiligen, meldeten wir uns stattdessen als freiwillige Helfer. Daraufhin wurden wir für die Startnummernausgabe und die Chipentnahme im Zielgelände eingeteilt.

Nach der Einführung konnten wir uns an einen der 15–20 Arbeitstische setzen. Da sich diese mehr oder weniger ähnelten, entschieden wir uns für den Tisch mit den bequemsten Stühlen und der besten Aussicht. Bei den Startnummern 5000–5500. Wir hatten den ganzen Vormittag lang jede Menge Spass mit den vielen unterschiedlichen Teilnehmern. Vor allem mit denjenigen, die bereits verkleidet waren oder die mit den Starnummern 1240 oder 5890 zu uns kamen und dann völlig ratlos weiterziehen mussten. Eine Gruppe dreier junger Männer werden wir aber mit Sicherheit nicht vergessen. Ob sie einen positiven oder negativen Eindruck auf uns gemacht haben, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

Sie wirkten jedenfalls, als hätten sie bereits das eine oder andere Bier getrunken, und fanden es offensichtlich lustig, möglichst viele Sprüche von sich zu geben.

Einer der drei fiel mit seiner Art besonders auf. Nicht nur wegen der Sprüche, sondern weil er noch mindestens 6–7 Startnummern für seine Kollegen benötigte, von denen er aber nur die Namen, nicht aber die Nummern kannte. Wir verbrachten also eine Ewigkeit damit, alle ihre Startplätze herauszusuchen. Die Aufgabe wurde auch dadurch nicht leichter, dass er mir den Namen „Herzig“ nannte, mich aber nicht daran hinderte, unter dem Namen „Härzig“ zu suchen und mich damit ganz verrückt machte. Bevor sie wieder weiterzogen, erkundigte sich letzterer noch, ob wir auch diejenigen seien, die ihnen später den Siegerpokal überreichen würden? Lachend schüttelten wir den Kopf. Als ob die das schaffen würden!

Nachdem wir eine Mittagspause eingelegt, den Start mitverfolgt und einige Freunde getroffen hatten, begaben wir uns an unseren zweiten Arbeitsplatz. Wir deckten uns mit 8000 T-Shirts und Kabelschneidern ein. Mit den Kabelschneidern sollten wir die Zeitmesser von den Schuhen der Läufer abtrennen. (PS: Wir gaben dies bereits nach den ersten eintreffenden Läufern auf, da es einfach zu viele waren :P) Und schon erschien der erste Läufer im Ziel.
Kurze Zeit später kamen die jungen Männer von der Startnummernausgabe auf uns zu und waren doch ziemlich enttäuscht, keinen Pokal von uns überreicht zu bekommen.

Strahlend vor Freude, uns wiederzusehen, und (obwohl sie dies nicht zugegeben hätten) völlig erschöpft stand die ganze Truppe nach einiger Zeit vollzählig vor uns. Wir schnitten ihnen die Zeitmesser von den Schuhen und schon hatte jeder von ihnen ein Bier in der Hand. Da zunächst keine weiteren Läufer im Ziel erschienen, unterhielten wir uns noch eine ganze Weile mit ihnen. Die auffallende, aber auch charismatische Art des „Sprücheklopfers” hatte es mir dann plötzlich doch irgendwie angetan und er stellte mich der ganzen Mannschaft bzw. all den Besitzern der von uns so langwierig gesuchten Startnummern vor. Unter anderem auch den berüchtigten „Herzig-Härzig“. Nicht weniger als 100-mal musste er seinen Namen wiederholen. Michel. Meinen konnte er sich dafür sofort merken. Sichtlich interessiert stellte er mir jede Menge Fragen und wollte mich unbedingt zur Afterparty einladen. Ich könne auch bei ihnen übernachten, sie hätten noch reichlich Platz. Ich lehnte dankend ab. Er bedankte sich ganz herzlich für meinen Einsatz und wollte mich zum Abschied in seine Arme schliessen. Davon bin ich ganz schmutzig geworden. Erst nachdem wir noch zwei volle Stunden T-Shirts ausgeteilt hatten, begriff ich, wie schnell diese Gruppe eigentlich gelaufen war und es überraschte mich immer mehr. Vielleicht hatten sie ja gar nicht wirklich zu dick aufgetragen. Aber zum Glück waren sie so schnell gewesen, ansonsten hätten wir sie unter all den Läufern sicherlich nicht mehr wiedergefunden.

Noch am gleichen Tag tauschten wir unsere Nummern aus und trafen uns dann einige Wochen später. Bevor ich 5 Wochen in die Ferien fuhr, hatte ich jedoch auch nur deshalb Zeit, ihn zu treffen, weil das Southside Festivals ausfiel. Seit September 2016 sind wir ein Paar und ich habe bisher jeden Augenblick genossen.

Beim FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun 2017 werden meine Kollegin und ich dieses Mal mit unserer Gruppe auch am Start stehen und hoffentlich einen ebenso aufregenden Tag in Engelberg verbringen wie im Jahr zuvor. An dem Ort, an dem ich mein Herz verloren habe …

Elina R., Crew

Die Geschichte aus Michels Sicht

Wie jedes Jahr seit 2013 fuhren wir zum FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun in Engelberg. Die Vorfreude war riesig. In unserer Gruppe, die aus ungefähr 10 bis 20 Männern besteht, waren alle durchtrainiert und topfit. Die einen jedoch mehr im sportlichen Bereich, während die anderen eher trinkfest waren. Unser Ziel war es aber vor allem, eine gute Teamleistung zu erbringen.

Wie jedes Jahr holte ich die Startnummern für das ganze Team ab. Unsere Nummern befanden sich alle zwischen 5000–5500.

Ich ging also auf den Tisch zu und dann stand dort dieses Mädchen … dunkelblondes Haar, blaue Augen … wunderschön …. Sofort versuchte ich, witzig zu sein, und hatte sogar das Gefühl, dass es funktionierte. Wahrscheinlich wegen Bier Nummer 1 + 2 auf der Hinreise. Da nur verhältnismässig wenige Sportler ihre Startnummern hier abholen mussten und wir doch relativ viele Läufer waren, verbrachten wir einige Zeit am Abholtisch.

Meine Sprüche wie „Überreicht ihr uns dann auch den Siegerpokal?” oder unsere Geschichte über unsere alljährliche Teilnahme usw. kamen natürlich eher arrogant als witzig rüber. Als ich und meine beiden Begleiter dann alle Startnummern beisammen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. Ich wusste natürlich nicht, dass ich dieses Mädchen wiedersehen würde …

Meine Gedanken konzentrierten sich anschliessend zu 100 % auf den Lauf. Es lief super! Unser Team positionierte sich auf Rang 5 und ich wurde 26ster. Im Zielgelände angekommen, tranken wir ein alkoholfreies Bier und gaben die Chips für die Zeitmessung ab. Dafür bekamen wir dann unser Finisher-Shirt. Ich war schon dabei, den Chip von meinem sehr stark verschmutzten und nassen Schuh zu binden, als ich dann plötzlich wieder dieses Mädchen sah … Mein erster Impuls war, ihr zuzuwinken und sie vor lauter Freude zu umarmen. Natürlich war ich mit Schlamm bedeckt, alles war schmutzig und sie danach ebenso. Doch das machte ihr offenbar nichts aus, denn sie lachte. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile. Ich versuchte, sie dazu zu überreden, zur Afterparty zu kommen oder nach ihrer Arbeit als Helferin wenigstens noch ein bisschen zu bleiben. Doch leider gingen sie und ihre Kollegin nach dem Einsatz wieder nach Hause. Als immer mehr Läufer das Zielgelände erreichten, hatte sie kaum noch Zeit für mich und wir machten uns alle auf den Weg zurück zur Unterkunft. Als dann alle wieder sauber waren, assen wir zusammen Pizza und tranken gemütlich ein paar Bierchen. Anschliessend gingen wir zur Afterparty und hatten einen Riesenspass. Am nächsten Morgen wachten wir dann völlig verkatert auf. Es war ein toller Abend gewesen, doch ich musste immerzu an dieses Mädchen denken. Am gleichen Tag bekam ich von ihr dann eine Freundschaftsanfrage auf Facebook und wir begannen, einander zu schreiben. Auch wenn meine Art wohl nicht unbedingt so gut angekommen war, konnte sie sich zumindest an mich erinnern. Etwa einen Monat später trafen wir uns zu unserer ersten Verabredung. Mir wurde an diesem Tag bewusst, welches Glück ich gehabt hatte, dass alle unsere Startnummern im Bereich von 5000–5500 lagen, und wir so schnell im Ziel gewesen waren. Ich hätte sonst das Mädchen, das ich heute über alles Liebe, womöglich niemals kennengelernt ….

Michel B. Läufer

 

ERDINGER Alkoholfrei: Genussvolles Finish in Engelberg

ERDINGER Alkoholfrei: Genussvolles Finish in Engelberg

Der Zieleinlauf ist die Krönung für jeden Sportler. Diesen unbeschreiblichen Moment teilt ERDINGER Alkoholfrei einmal mehr mit den Athleten des FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun. Hinter der Ziellinie erwartet der isotonische Durstlöscher die Sportler und belohnt sie für ihre Leistung. Continue reading „ERDINGER Alkoholfrei: Genussvolles Finish in Engelberg“