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Don’t worry-Tipps

Unsere «Don’t worry, be vorbereitet!» Tipps für alle, die gerne alles im Griff haben

Krampfvermeidende Ernährung

Die Kombination aus Laufen und Kraftübungen beim FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun bietet einen Nährboden für Krämpfe. Vor allem wenn man solche Belastungen nicht gewohnt ist. Vorbeugende Ernährung, zum Beispiel durch Magnesium und vor allem eine ausreichende Nährstoffzufuhr beim Wettkampf, beispielsweise durch Powergel, schafft Abhilfe.

Dünne Funktionskleidung

Beim StrongmanRun wird man ständig nass. Die Wasserhindernisse sind meist über die ganze Strecke verteilt. Kleidung, die sich mit Wasser vollsaugt, ist nicht nur unangenehm und kalt, sie bedeutet auch zusätzliches Gewicht. Das gilt es zu verhindern, denn eigentlich geht es bei der Kleidung vor allem darum, den Träger vor Wind und Sonne zu schützen. Gegen die Kälte kann man sich auf Grund der Nässe nämlich nicht wirklich schützen. Außerdem geht es darum, der Haut die Möglichkeit zum Atmen zu geben. Denn wo nasse Kleidung den Körper bedeckt, ist das Abführen von Schweiß zur Temperaturregulierung nur schwer möglich. Deswegen empfehlen wir kurze Kleidung. Ideal sind Triathlon-Anzüge, alternativ eignen sich sämtliche Formen von dünner Funktionskleidung, die sich nicht zu stark mit Wasser voll saugt.

Tragt Handschuhe

Das Tragen von Fahrradhandschuhen hat sich bewährt. Der Handschuh schützt vor Holzsplittern und spitzen Steinen, ermöglicht besseres Greifen zum Beispiel an Seilen und er vermeidet unnötige Schmerzstellen.

Runde 1 genießen, Runde 2 rocken

Bei Hindernis-Wettbewerben, die auf mehrere Runden aufgeteilt sind, wie das beim FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun in Engelberg der Fall ist, sollte man nicht riskieren, das ganze Pulver schon am Anfang zu verschießen. In der ersten Runde erst mal eine ruhige Kugel schieben und auf alles achten: Wie gehen andere durchs Hindernis? Welches Hindernis strengt besonders an? Dies gilt es bei der Krafteinteilung, Tempodosierung und Herangehensweise an Hindernisse zu berücksichtigen. In Runde 2 heißt es dann: Vollgas geben!

Laufpassagen nutzen, um effizient schnell zu sein

Auch für die ambitionierten Athleten heißt es, den Puls zwischenzeitlich nicht zu sehr nach oben zu treiben. Bei gut gewählter Technik über die Hindernisse kostet es extrem viel Kraft, sich von anderen Teilnehmern über die Geschwindigkeit am Hindernis zu differenzieren. Gerade bei Hindernissen, bei denen schwer einzuschätzen ist, was mit dem Puls passiert, gilt es Ruhe zu bewahren: Keine Hektik, viel Konzentration und Geschicklichkeit. Und das Tempo lieber auf den Laufpassagen verschärfen. Hier kann man wesentlich dosierter mit der Herzfrequenz spielen. Und im Vergleich zu den Hindernissen gilt in der Regel, dass eine geringere Steigerung des Pulses einen höheren Zeitgewinn ausmacht.

Vor und nach den Hindernissen einen Gang runter schalten

Vor dem Eintritt in ein anspruchsvolles Hindernis lieber etwas ruhiger laufen, damit die Muskulatur ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist. Unmittelbar nach einem Hindernis neigt man dazu, das Tempogefühl verloren zu haben und zu schnell loszulaufen. Darum: Lieber einen Moment lang das Ganze sachte angehen lassen.

Trinken nicht vergessen

Ständig im Wasser, dazu eventuell noch Kälte: Da unterschätzt man auch mal die Notwendigkeit der Wasseraufnahme. Nehmt euch die Zeit und trinkt. Bleibt notfalls an den Verpflegungsständen kurz stehen und zieht euch einen oder zwei Becher rein.

Bei Stau: Ruhe bewahren, Strömung beobachten

Gerade bei Rennen mit Überrundungen kommt es vor, dass sich vor Hindernissen und engen Passagen Staus bilden. Wichtig ist es, sich nicht aufzuregen – diesen Nachteil haben alle. Lieber die Temporeduktion nutzen um ruhig durchzuatmen und auf dem Abschnitt danach mit vollen Kräften zu überholen. Beim Annähern an solche Staus hilft es, die Menge und Menschenströmungen genau zu beobachten. Oft bildet sich ein Pfad aus schnelleren Athleten, an die man sich anhängen kann. Aber Achtung: Manchmal ist dieser Weg natürlich der anspruchsvollere.

Warme Dusche!

Eigentlich ist es ein StrongmanRun und darum zählt jegliches Gejammer über kalte Duschen eigentlich nicht. Aber wenn man im Ziel ist, will man das hinter sich lassen. Also lieber schauen, dass man die warme Dusche im Sporting Park nicht verpasst und diese kostenlose Möglichkeit auch nutzt.

Extratipp: starken Freund mitnehmen

Die Hindernisse, die für den Einen problemlos erscheinen, sind für den Anderen echt herausfordernd. Aber auch für die, die keinen Begleitschutz mit dabei haben, gibt es Hoffnung. Ratschlag an alle: Helfen, helfen, helfen. Wenn man zum Beispiel kurz nach dem Erklimmen noch dem kletternden Nebenmann unter den Oberarm greift und ihn kurz mitzieht, macht es das doch schon wesentlich einfacher für ihn. Und dir gibt es ein gutes Gefühl, als guter Samariter gesehen zu werden. Was willst du mehr? Tja, vielleicht auch mal Hilfe, wenn du sie brauchen kannst …